Statistik Fehlzeitquote
Innerhalb der digitalen Zeiterfassung können Sie verschiedene Statistiken und Auswertungen abrufen. Dazu gehört auch die Statistik „Fehlzeitquote“. Sie zeigt für jeden Mitarbeiter den Vornamen, Nachnamen, die Abteilung, die geleisteten Arbeitstage, die Krankheitstage sowie die daraus berechnete Fehlzeitquote in Prozent an.
Die Statistik unterstützt berechtigte Personen dabei, krankheitsbedingte Ausfallquoten auszuwerten und Entwicklungen im Zeitverlauf zu erkennen. Sie dient außerdem als Grundlage für statistische Auswertungen, das betriebliche Gesundheitsmanagement sowie offizielle Nachweise, z.B. bei der Anmeldung von Auszubildenden zu Zwischen- oder Abschlussprüfungen, bei denen die zulässige Fehlzeitenquote berücksichtigt wird.
In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Statistik „Fehlzeitquote“ aufrufen und auswerten können.
| berechtigte Personen |
Diese Anleitung gilt für:
Administratoren
Modul- bzw. Personalmoduladministratoren
Personalsachbearbeiter
Vorgesetzte mit entsprechenden Rechten
Schritt 1: Personal öffnen
Klicken Sie innerhalb der Modulauswahl auf Personal.

Schritt 2: Statistik „Fehlzeitquote“ öffnen
Klicken Sie im linken Menü des geöffneten Personalmoduls auf „Statistik“ und anschließend auf „Fehlzeitquote“.

Schritt 3: Statistik „Fehlzeitquote“ auswerten
Im oberen Bereich der Statistik „Fehlzeitquote“ finden Sie den Button „Export“ sowie die Filter „Abteilung“, „Mitarbeiterstatus“, „Beschäftigungsart“ und „Aktueller Arbeitszeitraum“. Mithilfe dieser Filter können Sie die Auswertung gezielt auf die gewünschten Mitarbeiter eingrenzen.
Um einen Export durchzuführen, wählen Sie zunächst die gewünschten Mitarbeiter über die entsprechenden Checkboxen aus. Klicken Sie anschließend auf den Button „Export“, um die Auswertung zu exportieren.

Die Statistik „Fehlzeitquote“ ist in die Spalten „Personalnummer“, „Vorname“, „Nachname“, „Abteilung“, „Arbeitstage“, „Krankheitstage“, „Quote“ und „Bradford“ unterteilt. Dadurch erhalten Sie für jeden Mitarbeiter einen übersichtlichen Vergleich der geleisteten Arbeitstage, der Krankheitstage, der daraus berechneten Fehlzeitquote sowie des Bradford-Faktors. Bei Nutzung von Mandanten wird zusätzlich eine entsprechende Mandantenspalte angezeigt.
Was ist der Bradfordfaktor:
Der Bradford-Faktor bewertet nicht die Anzahl der Krankheitstage, sondern vor allem die Häufigkeit und Verteilung von Krankmeldungen. Er hilft dabei zu erkennen, ob ein Mitarbeiter häufig kurzfristig ausfällt oder einmalig über einen längeren Zeitraum krank war. So können zwei Mitarbeiter mit derselben Anzahl an Krankheitstagen einen unterschiedlichen Bradford-Faktor haben – beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter regelmäßig einzelne Tage (z. B. montags) fehlt, während der andere aufgrund einer Operation einmalig mehrere Wochen ausgefallen ist.
Beispiel:
In dem nachfolgenden Beispiel sehen Sie, dass Helene Baumeister aus der Abteilung „Personal, Marketing“ 65 Arbeitstage und 10 Krankheitstage aufweist. Daraus ergibt sich eine Fehlzeitquote von 15,38 %. Der Warnhinweis in der Spalte „Bradford“ zeigt an, dass für diesen Mitarbeiter noch kein Bradford-Faktor berechnet werden kann. Die Berechnung erfolgt erst, sobald mindestens 250 Arbeitstage erreicht wurden.
Für Uwe Jaco aus der Abteilung „Persönliche Beratung, Marketing“ werden 805 Arbeitstage und 68 Krankheitstage angezeigt. Daraus ergibt sich eine Fehlzeitquote von 8,45 % sowie ein Bradford-Faktor von 2.
Über den Button „Export“ können Sie die Auswertung für die ausgewählten Mitarbeiter als Excel- oder PDF-Datei exportieren.
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